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The long Whisky Walk

Zu ein­er Whisky­wan­derung der ungewöhn­lichen Art traf sich am 26. Mai eine kleine Gruppe  wan­der­lustiger Whiskyfre­unde. Die let­zten Whisky­wan­derun­gen des Vere­ines waren eher kurz und flach gehal­ten, dies­mal hat­ten wir uns das genaue Gegen­teil vorgenom­men. Nach erfol­gter Bürg­erpflicht, dem Gang zur Wahlurne, ging es mit der S‑Bahn nach Lam­brecht, dem Aus­gangspunkt unser­er Wan­derung.

Von Lam­brecht aus ging es stetig steigend in den Pfälz­er Wald hinein. Mit­ten durch den sattgrü­nen Tann führte uns der Weg hin­auf zur Lam­bert­skreuzhütte.

Damit war das erste Drit­tel des Weges geschafft. Rund 5 km lagen hin­ter uns und die ersten 400 Höhen­meter kribbel­ten in den Waden. Zur Beloh­nung gab es Brotzeit, Schor­le und den ersten Dram. Den 12 jähri­gen Deanston aus rein­er Sher­ry­faßlagerung von Sig­na­to­ry ließen wir uns schmeck­en (lim­i­tiert auf 824 Flaschen für den deutschen Markt).

Anschließend traut­en wir kaum unseren Augen. „Die Welt ist ein Dorf“, dieses Sprich­wort bestätigt sich doch immer wieder. Trafen wir hier auf der Lam­bert­skreuzhütte nicht doch zwei weit­ere Whiskyfre­unde. Die luden wir natür­lich sofort auf einen Dram ein.

Weit­er ging es vor­bei am Wiesen­berg, am Roth­steig und über die Becher­brücke durchs her­rliche Ham­mel­stal. Zwis­chen­drin, an einem schön gele­gen Pold­er (für die Uneingewei­ht­en: ein Stapel Holzstämme) gab es eine kurze Zwis­chen­rast zur Stärkung mit dem Ten­né aus der Spey­side Dis­tillery (nachgereift für 6 Monate in Portwe­in­fässern).

Vor­bei an den Drei Eichen und der Kloster­ru­ine Lim­burg (mit her­rlichem Blick über Bad Dürkheim in die Rheinebene hinein) begann der Abstieg nach Bad Dürkheim.

Am Wurst­mark­t­gelände angekom­men, ließen wir die Wan­derung beim Dürkheimer Riesen­faß ausklin­gen. 17 km und 550 Höhen­meter hat­ten wir absolviert und wir sind uns sich­er: Dass war nicht die let­zte lange Whisky­wan­derung.

Winterwanderung 2019

Nicht Fre­itag der 13.te, son­dern Son­ntag, der 13. Jan­u­ar war Start­punkt in das diesjährige Vere­insleben mit der ersten Whisky­wan­derung des Jahres. Das Wet­ter war durchwach­sen.  Mor­gens noch reg­ner­isch, klärte sich gegen Mit­tag der Him­mel auf. Jedoch blieben dun­kle Wolken unser ständi­ger Begleit­er.

Aus­gangspunkt der Win­ter­wan­derung war der “Sin­gende Wirt” in Iggel­heim. Kurz nach 15 Uhr trafen sich rund 25 uner­schrock­ene Whiskyen­thu­si­as­ten, stärk­ten sich mit dem ersten Dram, schaut­en skep­tisch in den Him­mel und gin­gen dann auf Schus­ters Rap­pen auf Wan­der­schaft. Nach rund einem Kilo­me­ter gab es am Kel­metschwei­her den ersten Dram, der leicht ein­set­zende Niesel­re­gen sorgt gekon­nt für eine ele­gante Verdün­nung des darg­ere­icht­en Aber­lour, 13 Jahre, Sin­gle Cask mit 57,7%.

An der Rehbach­brücke fol­gte der zweite Stopp und der zweite Dram, ein Edradour Vin­tage 2007 von Sig­na­to­ry mit 58,1%. Unbeir­rt ging es weit­er, so langsam set­zte die Däm­merung ein und es wurde fin­ster im tiefen Tann. Als moralis­che Unter­stützung folge bald der dritte Dram. Vom unab­hängigem Abfüller Dou­glas Laing, aus der Rei­he Old Par­tic­u­lar wurde ein 24 Jahre alter Tullibardin mit 51,5% her­vorgeza­ubert.

So gestärkt ging es zurück zum “Sin­gen­den Wirt”, keine Minute zu früh erre­icht­en wir unser ersehntes Ziel. Kaum waren wir alle drin, so öffneten sich die Schleusen des Him­mels und ertränk­ten die Welt.

Wir aber saßen trock­en, warm und gemütlich bei Pfälz­er Spezial­itäten und ließen es uns so richtig gut gehen.

Gesät­tigt und froh gab es zum Dessert noch was ganz beson­deres, von Gor­don & MacPhail, Con­nois­seurs Choise, ein Glen­burgie, gelagert in einen first fill sher­ry butt von 1997 bis 2018 (20 Jahre) mit immensen 59,9%. Weiche Noten von Schoko­lade, Chili und Fruchtkuchen schme­ichel­ten dem Gau­men.

Whisky-Wanderung am 11.03.2018

Endlich war es wieder so weit, die Whisky-Fre­unde trafen sich am 11.3. zur ersten Whisky­wan­derung des Jahres. Rund 25 Whisky-Fre­unde trafen sich am Iggel­heimer Naturfre­un­de­haus. Auf Schus­ters Rap­pen ging es in ein­er gemütlichen Runde durch den Böh­ler Wald, vor­bei am Bruch­häusel.

Zur Stärkung wurde während der Wan­derung der ein oder andere leckere Tropfen aus­geschenkt.

Nach rund zwei Stun­den kehrten wir im Naturfre­un­de­haus ein, ger­adezu pünk­tlich bevor wir vom ein­set­zen­den Regen zu arg getrof­fen wur­den. Bei Pfälz­er Leck­ereien, anre­gen­den Gesprächen und dem ein oder anderem Dram ließen wird den Abend gemütlich ausklin­gen.

Ach ja, fol­gende erlesene Tropfen wur­den aus­geschenkt:

  • Teel­ing, Sin­gle Cask Nr. 16564, Arma­gnac-Fass (franz. Brandy aus der Gascogne), 12 Jahre, Fassstärke mir 58,7%
  • Mur­ray McDavid, Glen­burgie, 21 Jahre mit 46%
  • Dou­glas Laing, Gle­nal­lachie, 25 Jahre, Fassstärke mit 50,6%
  • Sig­na­to­ry, Bun­na­hab­hain, 28 Jahre, Fassstärke mit 48,6%

 

Unter­wegs mit den „Whisky Fre­un­den Pfalz e.V.“, immer ein beson­deres Erleb­nis.

 

Herbstliche Whiskywanderung rund um die Kalmit (16.09.2017)

Huch, was für ein Wet­ter. Seinen eige­nen Hund würde man jet­zt gewiss nicht nach draußen jagen. Als wir kurz nach 14 Uhr in Böhl ins Auto steigen ging ger­ade die Welt unter. Es reg­nete sprich­wörtlich Katzen und Hunde. Knapp eine halbe Stunde später waren wir am Ziel. An der Kalmit angekom­men — dem Dach des Pfälz­er Waldes (673 m) — hat­ten sich die ersten Mit­wan­der­er schon ver­sam­melt und der Platzre­gen war in einen leicht­en Lan­dregen überge­gan­gen. So düster das Wet­ter noch war, umso her­zlich­er war die Begrüßung untere­inan­der, die Gläs­er wur­den aus­gepackt und ein erster See­len­wärmer wurde eingeschenkt. Für die richtige Verdün­nung sorgte der san­ft pras­sel­nde Regen.

Natür­lich verdün­nter Whisky

Und wie das in Schot­t­land so ist, so war das dies­mal auch bei uns: „Wenn dir das Wet­ter nicht gefällt, so warte halt ein wenig“. Kurz nach drei hat­ten sich alle der rund 25 Teil­nehmer einge­fun­den und die Wan­derung begann. Bis zur ersten Rast an der Hüt­ten­berg-Hütte nieselte es noch leicht. Zur Stärkung wurde der erste Wan­der­dram aus­geschenkt und genossen: Der Tullibar­dine „The Mur­ray“, aus der Mar­quess Col­lec­tion. Eine Chateauneuf-du-Pape Rei­fung und die aktuelle Clubflasche von Whisky.de.

Erster Wan­der­dram

Ein­fach himm­lisch, sog­ar das Wet­ter klarte auf und der näch­ste Wan­der­ab­schnitt wurde in Angriff genom­men. Und der hat­te es teil­weise ganz schön in sich. Über Stock und Stein wurde so manch­er Höhen­meter bezwun­gen. High­light war das let­zte Stei­gungsstück kurz vor dem zweit­en Rast­punkt. Der Kinder­wa­gen der jüng­sten Teil­nehmer wurde kurz­er­hand von vier kräfti­gen Gen­tle­men ange­hoben und nach oben getra­gen.

Vier tatkräftige Gen­tle­man

Nach ein­er gebühren­den Ver­schnauf­pause wurde zur Feier des Auf­stieges der näch­ste Wan­der­dram aus­geteilt: Ein 2009-er Bun­na­hab­hain in Faßstärke von Gor­don & Mac Phail.

Ver­di­ente Stärkung

Nun ging es nur noch ein paar san­fte Kur­ven hin­auf zur Kalmit, Start und End­punkt unser­er Wan­derung. Gegen 18 Uhr war das Ziel erre­icht. Das Team der Kalmit hat­te extra für uns die Hütte länger geöffnet und ver­wöh­nte uns mit den bekan­nten Pfälz­er Leck­ereien.

Pfälz­er Leck­ereien

Der Abschluß des Abends bildete der 21 jährige Aber­feldy aus dem gle­ich­nami­gen Örtchen der Region Perthshire. Die Bren­nereige­bäude sind in der schot­tis­chen Denkmalliste aufgenom­men, ein Besuch ist unbe­d­ingt sehenswert.

Gold­en­er Son­nen­schein

Was für ein Tag, ein­fach wun­der­bar. Zusam­men mit den Whiskyfre­un­den in guter Gesellschaft.  Es ist immer wieder schön, da nimmt man gerne die Kapri­olen des Wet­ter auf sich.

Großes Lob an die Organ­isatoren, die stets still und uner­müdlich im Hin­ter­grund wirken. Wir freuen uns schon auf das näch­ste Event im Novem­ber. Bis dahin alles Gute und allen voran „Gesund­heit gut“ – slainte mhath.

Gesund­heit gut — slainte mhath

 

 

 

Impressionen von unserer Whisky-Winterwanderung

Am 23.01.2016 trafen wir uns zu unser­er ersten Whisky-Wan­derung in diesem Jahr. Los ging es am Park­platz der Klausen­thal­hütte. Auf dem rund 2‑stündigen Weg durch den Pfälz­er­wald hat uns unser Dieter wieder mit dem ein oder anderen leck­eren Whisky ver­wöh­nt. Unser Ziel an diesem Tag war das Zeter Berghaus, wo wir dann auch in gemütlich­er Runde zusam­men gesessen haben.

Hier nun ein paar Impres­sio­nen von dem schö­nen Nach­mit­tag.