Archiv des Monats: Februar 2026

Robert Burns Night der Whisky Freunde Pfalz 2026 — Rückblick

Am 31. Jan­u­ar 2026 ver­anstal­teten die Whisky Fre­unde Pfalz das fün­fte Robert Burns Din­ner – eine Hom­mage an den berühmten schot­tis­chen Dichter Robert Burns. Die Ver­anstal­tung war mit 50 Gästen nicht voll ausverkauft, aber das bot der Stim­mung keinen Abbruch.

Auch dieses Mal war es ein toller Abend mit schot­tis­ch­er Kul­tur, schot­tis­ch­er Musik, schot­tis­ch­er Kuli­narik und natür­lich schot­tis­chem Whisky.

Ein Abend voller Tra­di­tion und Genuss. Emp­fan­gen wur­den die Gäste bere­its im Hof des Sänger­heimes des MGV Böhl im Feuer­schein mit einem Welcomedrink.

Hier ist das Grun­drezept für einen Drink a 150ml:

  • 6 cl Scotch Whisky
  • 4 cl Zitronensaft
  • 6 cl heißes Wasser
  • 1 cl Waldhonig
  • 1 Zitro­nen­scheibe
  • 1 Ster­na­nis
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Stän­gel Rosmarin

Die Feier­lichkeit­en began­nen um 19 Uhr mit dem feier­lichen Einzug des Dudel­sack­spiel­ers und Zer­e­monien­meis­ter Peter MacKen­zie, der zusam­men mit Dieter die Gäste her­zlich begrüßte.

Das Burns Din­ner nach ein­er fes­ten Ord­nung, bzw. Rei­hen­folge abge­hal­ten, bein­hal­tetet folgendes:

Cock-a-Leekie Soup“ – eine herzhafte Lauch-Hühnersuppe

Hag­gis-Zer­e­monie“ – Küchenchef Char­lie präsen­tierte den Hag­gis feier­lich, begleit­et von Pipe Major Peter, der die berühmte “Address to a Hag­gis” von Robert Burns vortrug

Hag­gis, Neeps and Tat­ties“ – das tra­di­tionelle Haupt­gericht aus Hag­gis, Steck­rüben und Kartoffeln

Cranachan“ – ein klas­sis­ches schot­tis­ches Dessert mit Hafer­flock­en, Sahne, Honig und Whisky

Zum Anschnitt des Hag­gis wurde das Gedicht „Adress to a Hag­gis“ von Robert Burns vorgelesen:

Fair fa’ your hon­est, son­sie face, Great Chief­tain o’ the Puddin-race!
Aboon them a’ ye tak your place, Painch, tripe, or thairm:
Weel are ye wordy of a grace As lang ‘s my arm.

The groan­ing trencher there ye fill, Your hur­dies like a dis­tant hill,
Your pin wad help to mend a mill In time o’ need,
While thro’ your pores the dews dis­til Like amber bead.

His knife see Rus­tic-labour dight, An’ cut ye up wi’ ready slight,
Trench­ing your gush­ing entrails bright, Like onie ditch;
And then, O what a glo­ri­ous sight, Warm-reekin, rich!

Then, horn for horn, they stretch an’ strive: Deil tak the hind­most, on they drive,
Till a’ their weel-swall’d kytes believe Are bent like drums;
Then auld Guid­man, maist like to rive, Bethankit hums.

Is there that owre his French ragout, Or olio that wad staw a sow,
Or fric­as­see wad mak her spew Wi’ per­fect sconner,
Looks down wi’ sneer­ing, scorn­fu’ view On sic a dinner?

Poor dev­il! see him owre his trash,As feck­less as a wither’d rash,
His spin­dle shank a guid whip-lash, His nieve a nit;
Thro’ blu­idy flood or field to dash, O how unfit!

But mark the Rus­tic, hag­gis-fed, The trem­bling earth resounds his tread,
Clap in his walie nieve a blade, He’ll make it whissle;
An’ legs, an’ arms, an’ heads will sned,Like taps o’ thrissle.

Ye Pow’rs wha mak mankind your care, And dish them out their bill o’ fare,
Auld Scot­land wants nae skink­ing ware That jaups in luggies;
But, if ye wish her grate­fu’ prayer,
Gie her a Hag­gis!

Zum Abschluss des Menüs erhoben alle Gäste ihre Gläs­er und gedacht­en gemein­sam mit überkreuzten Armen den ver­stor­be­nen Fre­un­den mit dem Lied “Auld Lang Syne”.

Zu trinken gab es Kilken­ny oder frisch gezapften Guin­ness vom Fass.

Auch an die Ver­fechter der pfälzis­chen Getränke wurde gedacht und Wein und Schor­le unter die Leute gebracht.

Wer wollte kon­nten sich an der umfan­gre­ichen Whisky­bar – mit über 70 sich im Auss­chank befind­lichen Sorten — erfreuen.

Später nach dem Nachtisch über­nahm Ben Eadair die Bühne und sang und spielte Gitarre.

Es war eine her­zliche fre­und­schaftliche Stim­mung und so gemütlich das man­sche Gäste direkt eingeschlafen sind.

Bericht Bern­hard Langknecht, Bilder Chris­t­ian Schellenberger