Robert Burns Night der Whisky Freunde Pfalz 2026 — Rückblick

Am 31. Jan­u­ar 2026 ver­anstal­teten die Whisky Fre­unde Pfalz das fün­fte Robert Burns Din­ner – eine Hom­mage an den berühmten schot­tis­chen Dichter Robert Burns. Die Ver­anstal­tung war mit 50 Gästen nicht voll ausverkauft, aber das bot der Stim­mung keinen Abbruch.

Auch dieses Mal war es ein toller Abend mit schot­tis­ch­er Kul­tur, schot­tis­ch­er Musik, schot­tis­ch­er Kuli­narik und natür­lich schot­tis­chem Whisky.

Ein Abend voller Tra­di­tion und Genuss. Emp­fan­gen wur­den die Gäste bere­its im Hof des Sänger­heimes des MGV Böhl im Feuer­schein mit einem Welcomedrink.

Hier ist das Grun­drezept für einen Drink a 150ml:

  • 6 cl Scotch Whisky
  • 4 cl Zitronensaft
  • 6 cl heißes Wasser
  • 1 cl Waldhonig
  • 1 Zitro­nen­scheibe
  • 1 Ster­na­nis
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Stän­gel Rosmarin

Die Feier­lichkeit­en began­nen um 19 Uhr mit dem feier­lichen Einzug des Dudel­sack­spiel­ers und Zer­e­monien­meis­ter Peter MacKen­zie, der zusam­men mit Dieter die Gäste her­zlich begrüßte.

Das Burns Din­ner nach ein­er fes­ten Ord­nung, bzw. Rei­hen­folge abge­hal­ten, bein­hal­tetet folgendes:

Cock-a-Leekie Soup“ – eine herzhafte Lauch-Hühnersuppe

Hag­gis-Zer­e­monie“ – Küchenchef Char­lie präsen­tierte den Hag­gis feier­lich, begleit­et von Pipe Major Peter, der die berühmte “Address to a Hag­gis” von Robert Burns vortrug

Hag­gis, Neeps and Tat­ties“ – das tra­di­tionelle Haupt­gericht aus Hag­gis, Steck­rüben und Kartoffeln

Cranachan“ – ein klas­sis­ches schot­tis­ches Dessert mit Hafer­flock­en, Sahne, Honig und Whisky

Zum Anschnitt des Hag­gis wurde das Gedicht „Adress to a Hag­gis“ von Robert Burns vorgelesen:

Fair fa’ your hon­est, son­sie face, Great Chief­tain o’ the Puddin-race!
Aboon them a’ ye tak your place, Painch, tripe, or thairm:
Weel are ye wordy of a grace As lang ‘s my arm.

The groan­ing trencher there ye fill, Your hur­dies like a dis­tant hill,
Your pin wad help to mend a mill In time o’ need,
While thro’ your pores the dews dis­til Like amber bead.

His knife see Rus­tic-labour dight, An’ cut ye up wi’ ready slight,
Trench­ing your gush­ing entrails bright, Like onie ditch;
And then, O what a glo­ri­ous sight, Warm-reekin, rich!

Then, horn for horn, they stretch an’ strive: Deil tak the hind­most, on they drive,
Till a’ their weel-swall’d kytes believe Are bent like drums;
Then auld Guid­man, maist like to rive, Bethankit hums.

Is there that owre his French ragout, Or olio that wad staw a sow,
Or fric­as­see wad mak her spew Wi’ per­fect sconner,
Looks down wi’ sneer­ing, scorn­fu’ view On sic a dinner?

Poor dev­il! see him owre his trash,As feck­less as a wither’d rash,
His spin­dle shank a guid whip-lash, His nieve a nit;
Thro’ blu­idy flood or field to dash, O how unfit!

But mark the Rus­tic, hag­gis-fed, The trem­bling earth resounds his tread,
Clap in his walie nieve a blade, He’ll make it whissle;
An’ legs, an’ arms, an’ heads will sned,Like taps o’ thrissle.

Ye Pow’rs wha mak mankind your care, And dish them out their bill o’ fare,
Auld Scot­land wants nae skink­ing ware That jaups in luggies;
But, if ye wish her grate­fu’ prayer,
Gie her a Hag­gis!

Zum Abschluss des Menüs erhoben alle Gäste ihre Gläs­er und gedacht­en gemein­sam mit überkreuzten Armen den ver­stor­be­nen Fre­un­den mit dem Lied “Auld Lang Syne”.

Zu trinken gab es Kilken­ny oder frisch gezapften Guin­ness vom Fass.

Auch an die Ver­fechter der pfälzis­chen Getränke wurde gedacht und Wein und Schor­le unter die Leute gebracht.

Wer wollte kon­nten sich an der umfan­gre­ichen Whisky­bar – mit über 70 sich im Auss­chank befind­lichen Sorten — erfreuen.

Später nach dem Nachtisch über­nahm Ben Eadair die Bühne und sang und spielte Gitarre.

Es war eine her­zliche fre­und­schaftliche Stim­mung und so gemütlich das man­sche Gäste direkt eingeschlafen sind.

Bericht Bern­hard Langknecht, Bilder Chris­t­ian Schellenberger

Robert Burns Night der Whisky Freunde Pfalz 2026

Jedes Jahr am 25. Jan­u­ar feiern die Schot­ten ihren „zweit­en Nation­alfeiertag“, den Geburt­stag ihres Nationaldichters Robert Burns (25.1.1759 – 21.7.1796). Die „Burns Night“ wird hierzu tra­di­tionell mit einem aus­giebi­gen Essen, dem „Burns Sup­per“ began­gen, dessen Ablauf seit 1796 unverän­dert ist.

Am 31.01.2026 brin­gen wir die Robert Burns Night nun schon zum fün­ften Mal in das Sänger­heim des MGV 1856 nach Böhl in die Pfalz. Wir laden Euch ein, mit uns dieses Ereig­nis zu feiern. Durch den Abend begleit­et uns als Zer­e­monien­meis­ter der Pipe Major Peter MacKen­zie, mit unserem Speak­er Dieter.

Der Ein­lass begin­nt um 18 Uhr. Im Saal des MGV erwartet Euch ein Wel­come Drink, eine große Auswahl an erlese­nen Whiskys an der Whisky­bar sowie Guin­ness, Kilken­ny und weit­ere Kaltgetränke.

Um 19 Uhr begin­nen wir mit dem Burns Sup­per Menü, dabei ste­hen bere­its beim Tick­etkauf drei Optio­nen zur Auswahl.

  • Option 1: Hag­gis Menü 
    • Cock-a-Leekie Soup (Hüh­n­er­suppe)
    • Hag­gis (house­made), Neeps and Tat­ties mit Whiskysauce
    • Cranachan (Nach­speise)
  • Option 2: Hack­brat­en Menü 
    • Cock-a-Leekie Soup (Hüh­n­er­suppe)
    • Hack­brat­en, Neeps and Tat­ties mit Whiskysauce
    • Cranachan (Nach­speise)
  • Option 3: Veg­gie Menü 
    • Veg­gie Soup
    • Veg­gie Hag­gis, Neeps and Tat­ties mit Whiskysauce
    • Cranachan (Nach­speise)

Im Anschluss an das Burns Sup­per gegen 21:30 Uhr lassen wir den Abend mit Live-Musik von und mit Ben Eadair ausklingen.

Details

  • Wann: Sam­stag, den 31.01.2026
  • Wo: Sänger­heim des MGV 1856 Böhl, Schul­gäßchen 3, 67459 Böhl-Iggelheim
  • Ein­lass: 18 Uhr mit Wel­come Whisky
  • Beginn Burns Sup­per: 19 Uhr
  • Beginn Live-Musik: 21:30 Uhr
  • Tick­etverkauf begin­nt am 01.01.2026
  • Hier geht es zu den Tickets:
    https://tickets.whiskyfreundepfalz.de/mc-events/burns-night-wfp-2026

Hinweis

Bitte reserviert euch nach dem Kauf der Tick­ets, ab dem 01.01.2026, einen Tisch per Mail an .

Whiskytasting mit Brand Ambassador Paul Mckendrick von Hannah Whisky Merchants (Lady of the Glen, Dalgety, St. Bridget’s Kirk)

Am 21. Novem­ber wartet ein näch­stes High­light auf unsere Whiskyfre­unde und unsere Gäste:

Wir freuen uns, Paul Mck­endrick von Han­nah Whisky Mer­chants, die vor allem durch her­aus­ra­gende Sin­gle Casks, die unter der Marke „Lady of the Glen“ erscheinen, bekan­nt gewor­den sind, zur Mas­ter­class begrüßen zu dürfen.

Extra einge­flo­gen aus Glas­gow für eine kleine Deutsch­land­tour, organ­isiert in Zusam­me­nar­beit mit Han­nah Whisky’s Gen­er­alimpor­teur Whisky­max, verkosten wir unter der Mod­er­a­tion von Paul eine exzel­lente Auswahl an Sin­gle Cask und Small Batch-Abfül­lun­gen aus dem Port­fo­lio von Han­nah Whisky.

Seit 2012 verkör­pern die Abfül­lun­gen von Lady of the Glen die Essenz Schot­t­lands und ver­mit­teln gle­ichzeit­ig ein frisches, zeit­gemäßes Gefühl – schließlich ist die Marke als eine Hom­mage an die grüne Geis­ter­frau, die ange­blich im Stir­ling Cas­tle umher­streift, zu ver­ste­hen und seit vie­len Jahren aus der Whisky­welt nicht mehr wegzudenken.

Das Tast­ing find­et am 21.11.2025 ab 19 Uhr im Speise­haus Pala­tia Böhl, Lin­den­straße 6, 67459 Böhl-Iggel­heim statt.

Wer noch etwas essen möchte kommt bitte um 17:30 Uhr.

Die Bezahlung erfol­gt bar an der Abendkasse:

  • Mit­glieder: 50 Euro
  • Gäste: 60 Euro
  • Fahrer: 0 Euro

Die Anzahl der Teil­nehmer ist begren­zt, daher bitte unbe­d­ingt vor­ab auf unser­er Home­page unter TERMINE anmelden:

Oder direkt hier: https://easyverein.com/public/WFP/calendar/268090060

World of Whisky in Mannheim

Viel Spaß beim Lesen dieses Gast­beitrages über einen pri­vat organ­isierten Messebe­such aus dem Kreis unser­er Mit­glieder — Whisky Fre­unde on Tour

Am 18. Okto­ber ward mir das Glück hold, denn ich bekam für Sam­stag obwohl ausverkauft eine Ein­trittskarte für die WoW Messe in Mannheim. Die Mannheimer Whiskymesse (World of Whisky) fand zum zweit­en Male statt, und hat so gar nichts gemein­sam mit dem bei vie­len Leuten assozi­ierten MMORPG (Mas­sive­Mul­ti­playerOn­lineRollplay­ingGame) World of War­craft. Außer dass es auch da jede Menge Fans gibt, wie man an der Schlange vor dem Ein­gangs­bere­ich sehen kann. Es hat sich auch kein Gamer zu erken­nen gegeben.

Die Messe fand im Barockschloss Mannheim statt. Dieses prächtige Schloss bot eine schöne und passende Kulisse für solch eine Ver­anstal­tung, die sich dem Genuss von edlen Getränken wid­met. Verkürz wurde die Wartezeit durch musikalis­che Begleitung.

Um 12 ging es los und der Ein­lass wurde schnell hin­ter mich gebracht

Bei über 40 Ausstellern bot sich den Besuch­ern und mir ein bre­ites Spek­trum an Whiskys, ohne dabei Gefahr zu laufen den Überblick zu ver­lieren, wobei ein biss­chen Gedränge gab es schon. Neben den unter­schiedlich­sten Abfül­lun­gen schot­tis­ch­er Whiskys, waren auch Bour­bons, irische deutsche und pfälzis­che Whiskys gut vertreten. Dazu gab es auch einige Rar­itäten zu pro­bieren, z.B. alte schot­tis­che Sin­gle-Malts und Blends. Alles in Allem bot sich damit eine sehr inter­es­sante und span­nende Auswahl.

Die Möglichkeit­en der Kuli­nar­ischen Zusatzverpfle­gung hat mich auch überzeugt. Es gab Stände mit Wurst und Käse, Tapas, Guin­ness und IPA sowie Whisky­wurst und Whiskys­teaks. Es auch viele andere begeistert.

Whisky auf zwei Eta­gen, soweit das Auge reicht, da fiel es mir schw­er mich zu entschei­den, was ich alles pro­bieren wollte. Und was soll ich sagen nir­gends kann man hin, ohne immer diesel­ben Leutchen zu treffen.

Mein High­light des Tages war als ich dann noch eine Karte – eben­falls ausverkauft so dachte ich – zum Mas­ter­classtast­ing mit Ken­ny McDon­ald bekom­men habe.

Ken­ny ver­bre­it­et mit sein­er Art sofort Freude egal ob der Whisky schmeckt oder nicht, und was war das Zeug lecker.

Der Besuch der vierten regionalen Whiskymesse — Neben Schwet­zin­gen, Kaiser­slautern und Ein­selthum – hat sich gelohnt, und ich bin ges­pan­nt, was im näch­sten Jahr wieder dort geboten wird.

Und wenn er nicht ver­durstet ist, spielt er immer noch…

Hamburg, immer eine Reise wert … — Premiere der Whisky Live in Deutschland

Viel Spaß beim Lesen dieses Gast­beitrages über einen pri­vat organ­isierten Messebe­such aus dem Kreis unser­er Mit­glieder — Whisky Fre­unde on Tour

Am 11. und 12. Okto­ber 2025 fand in Ham­burg die Pre­miere der Whisky Live in Deutsch­land statt. Während man bei üblichen Messe — wie der Inter­whisky oder der Whisky-Spring — einen eher mod­er­at­en Ein­trittspreis bezahlt und dann vor Ort je Dram einen gerin­gen bis exor­bi­tan­ten Preis bezahlt, ist der Ein­trittspreis bei der Whisky Live auf den ersten Blick mit 60 bis 70 € üppig. Dafür kosten die Whiskys beim Pro­bieren nichts mehr extra. Das ver­leit­et vielle­icht manchen zum „Saufen“. Daher gibt es die Whisky Live auch erst jet­zt in Deutsch­land, weil es dies­bezüglich Bedenken gab. Die Pre­miere hat aber gezeigt, dass die Genießer hier klar über­wiegen. Und ich pro­biere lieber dop­pelt so viele Whiskys, wenn ich nur max. 1 cl eingeschränkt bekomme. Die Spuck­näpfe hat irgend­wie trotz­dem kein­er gebraucht.

Für die Besuch­er ein­er Pre­miere gab es ins­ge­samt eine her­vor­ra­gend organ­isierte Messe mit ein­er her­aus­ra­gen­den Auswahl an Whiskys. Wer wollte, kon­nte bei Iko­nen wie Bil­ly Walk­er oder Andrew Syming­ton Mas­ter­class Tast­ings buchen. Sich­er span­nend, aber es gab auch so genug zu pro­bieren und mit anderen Whisky­nasen zu quatschen.

Anson­sten gab es an den meis­tens sehr gut zugänglichen Stän­den eine mehr als aus­re­ichende Auswahl an her­vor­ra­gen­den Whiskys. Voller wurde es an den Stän­den dann ab und zu, wenn wie vor­ab angekündigt, Jahrgangswhiskys geöffnet wur­den, die kosten­frei (!) zu pro­bieren waren (so z.B. bei Gor­don & MacPhail ein 1959er Speysider). Wer wollte bekam auch Cognac, Rum oder Gin. Die Stim­mung war her­vor­ra­gend und die Auswahl grandios. Viele Des­til­le­rien und Abfüller waren mit speziellen Messeabfül­lun­gen am Start. Davon waren manche schneller ausverkauft, als man schauen konnte.

Näch­stes Jahr im Herb­st soll die 2. Auflage der Whisky Live stat­tfind­en. Für alle Whiskyfre­unde eine klare Empfehlung. Sich­er kein Schnäp­pchen, wenn man Hotel und Anreise mit ein­rech­net. Kom­biniert mit einem Städ­teurlaub in Ham­burg, macht das Ganze aber wirk­lich Sinn. Ich bin sich­er näch­stes Jahr wieder am Start.