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Whiskytasting mit den Whiskyfreunden von Heidelberg Highlands!

Wie so viele Aussteller waren auf der diesjähri­gen Whisky Spring in Schwet­zin­gen auch die Whiskyfre­unde von Hei­del­berg High­lands mit einem eige­nen Stand vertreten. Schon auf der Messe wurde der Kon­takt zwis­chen ihnen und den  Whisky Fre­unde Pfalz e. V. hergestellt. Da Hei­del­berg High­lands auch Tast­ings ver­anstal­tet, holte man die Whiskyfre­unde aus Hei­del­berg für den Mittwoch vor Christi Him­melfahrt 2015 nach Böhl, wo sie ihre eige­nen Abfül­lun­gen präsen­tieren und von den Whisky Fre­un­den Pfalz verkostet wer­den kon­nten. Schon bei der Bekan­nt­gabe des The­mas  inner­halb der Ein­ladung, ließ jeden aufhorchen, sollen doch wirk­lich 10 Whiskys in Fassstärke vorgestellt wer­den. Das das Tast­ing ein Erleb­nis wer­den wird, kon­nte man erah­nen, als beim Betreten der Räum­lichkeit­en des Protes­tantis­chen Gemein­de­haus­es in Böhl die aufgestell­ten Flaschen von Hei­del­berg High­lands betra­chtet wer­den konnten.

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Der schwäch­ste Whisky hat­te 48,2 % Vol. und der stärk­ste hat­te unglaubliche 67,4% Vol. Die anderen acht Malts verteil­ten sich mit ihren Alko­hol­stärken dazwis­chen. Geführt wurde das Tast­ing von Simon Jakob, welch­er ein­er von den sieben Whiskyfre­un­den von Hei­del­berg High­lands ist. Simon Jakob erzählte zu Beginn etwas über ihre Grün­dung, die erstaunlicher­weise im sel­ben Jahr stat­tfand, wie die Vere­ins­grün­dung der Whisky Fre­unde Pfalz e. V., näm­lich Anno 2013. Auch erzählte er ein paar witzige Anek­doten, wie es zu den ersten Fasskäufen kam und den damit ver­bun­de­nen Schwierigkeit­en. Da der große Teil der Vere­ins­mit­glieder ger­ade erst von der Fahrt nach Islay zurück­gekom­men war, sparte sich Simon Jakob all­ge­meine Erk­lärun­gen über das The­ma Whisky, um stattdessen mehr über die mit­ge­bracht­en Malts zu  erzählen. Es war natür­lich möglich ihm jed­erzeit Fra­gen zu stellen, die er sehr fachkundig zu beant­worten wusste. Um eine Vorstel­lung zu bekom­men, was die Teil­nehmer des Tast­ing an Whiskys zu pro­bieren hat­ten, hier die Auflis­tung der vorgestell­ten Whiskys in ihrer vorgestell­ten Reihenfolge:

  • Glen­rothes 17 Jahre (54,5%)
  • Dailu­aine 13 Jahre (59,4%)
  • Tober­mory 20 Jahre (51,1%)
  • Clynel­ish 18 Jahre (54,1%)
  • Mort­lach 16 Jahre (57,5%)
  • Linkwood 24 Jahre (51,7%)
  • Burn­side 25 Jahre (48,2%)
  • Arran 18 Jahre PX-Octave Fin­ish (55,3%)
  • Tomatin 8 Jahre Sher­ry Butt (60,6%)
  • Ault­more 8 Jahre Sher­ry Pun­cheon (67,4%)
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Das Tis­chset mit den Namen der Malts und dem Logo von Hei­del­berg Highlands.

Zu fort­geschrit­ten­er Stunde und nach Verkos­tung des zehn­ten Malts, kam die Idee eines Spieles auf, Ziel war es ganz schnell zu schätzen  wieviel Prozent Alko­holvol­u­men man im Schnitt an diesem Abend zu sich genom­men hat­te. Der Preis war eine Flasche Burn­side. Diesen Preis kon­nten sich Man­fred Deuschle und Andreas Ames teilen, haben sie doch bei­de den gle­ichen Wert geschätzt, 56%. Dieser Wert lag um 0,1% knapp neben dem tat­säch­lichen Mit­tel­w­ert von 55,9%. Abschließend ließen es sich einige Mit­glieder nicht nehmen, die eine oder andere Flasche käu­flich zu erwer­ben. Ein an diesem Abend gewährter Rabatt hat­te dies auch attrak­tiv gemacht. In Gesprächen untere­inan­der wurde das Tast­ing sehr gelobt, so das man von ein­er gelun­gen Ver­anstal­tung sprechen kann. Dies sog­ar umso mehr, da noch neue Mit­glieder für unseren Vere­in gewon­nen wer­den konnten.

Dankeschön von finch

Über­rrascht und erfreut über die vie­len Ein­sendun­gen bei der finch-Pho­toak­tion hat die finch Whisky­des­til­lerie allen unseren Mit­glei­dern, die bei der Pho­toak­tion teilgenom­men haben ein Trostpflaster zugesandt.

Das Trostpflaster ist ein 4 cl Probe­fläschen der Son­der­abfül­lung des finch Schwäbichen High­land Whisky XS, ein 7‑jähriger Grain-Whisky, gelagert in Bour­bon- und Weißweinfaß.

Nochmals vie­len Dank an alle die teilgenom­men haben und viel Spaß beim Genießen.

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Volltreffer — Sieger beim Finch Foto Wettbewerb

Ist ja irre, wird sind im aktuellen Whisky Botschafter !

Titelblatt von "Der Whisky-Botschafer" Nr. 2-2015

Titel­blatt von “Der Whisky-Botschafer” Nr. 2–2015

 

Unser Grup­pen­bild von der Whisky­wan­derung am 7.2. mit der Finch Whisky Kuh hat es auf das Gewin­ner­podest des Fotowet­tbe­werbes geschafft. Der absolute Wahnsinn !!

Besten Dank an alle die mit dem Bild bei der FINCH Foto Aktion teilgenom­men haben.

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Der erste Pfälzische Whisky Verein mit einem eigenem Pfälzer Whiskyfass!

Im Dezem­ber des ver­gan­genen Jahres präsen­tierte die pfälzis­che Des­til­lerie Thomas Sip­pel ihren ersten eige­nen Whisky, sein Name Palati­na­tus. Dieser wurde aus Pfälz­er Ger­sten­malz des­til­liert, welch­es teil­weise aus Caramel- und Rauch­malz bestand, und in ein­er der bekan­ntesten Mälz­ereien in Bam­berg gemälzt wurde. Die Lagerung erfol­gte auf edlen Pfälz­er Rotwein- und anschließend auf Portwe­in­fässern. Das frische „New Make“ lagert dabei in den ersten zwei Jahren in Pfälz­er Eichen­holzfässern. Das „Fin­ish“ erfol­gte auf frisch entleerten Portwe­in­fässern. Die Gesamt­lagerzeit betrug 3,5 Jahre.

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Das Logo der Des­til­lerie Thomas Sippel

Einige der Mit­glieder, auch aus dem Kreise der Vor­stand­schaft, waren bei der Vorstel­lung dabei und kon­nten sich schon damals erste geschmack­liche Ein­drücke holen. Dies muss ihnen nach­haltig in Erin­nerung geblieben sein, denn zur darauf fol­gen­den Mit­gliederver­samm­lung im neuen Jahr 2015, reifte der Gedanke, dass man Pfälz­er Whisky mit einem Pfälz­er Whiskyvere­in verbinden kön­nte. Die Vorstel­lung im Kopf war ein­fach, die Durch­führung gestal­tete sich schon schwieriger, denn man wollte an der Ver­samm­lung nicht nur eine Idee vorstellen, son­dern gle­ich das fer­tige Pro­jekt, also Fass mit Inhalt. Um dieses Pro­jekt nun schnell­st­möglich in die Tat umzuset­zen, rief die Vor­stand­schaft spon­tan ein Pro­jek­t­team zusam­men, welch­es sich den vor­liegen­den Auf­gaben annahm. Zunächst musste mit der Des­til­lerie Sip­pel gesprochen wer­den und die Rah­menbe­din­gun­gen abgesteckt wer­den. Hierzu machte sich das Pro­jek­t­team zu einem Besuch der Des­til­lerie Sip­pel in Weisen­heim am Berg auf.

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Fünf von sechs Per­so­n­en des Teams „Pro­jekt Pfälz­er Whisky­fass“, die sech­ste war der Fotograf

Dort wurde man recht her­zlich vom Eigen­tümer, Thomas Sip­pel, emp­fan­gen und bekam auch gle­ich noch eine kleine Führung durch seine Bren­nerei mit ein­er kleinen Geschmack­sprobe seines New Make, des Palatinatus.

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Hier entste­ht der Palatinatus

Das man nicht nur aus Spaß nach Weisen­heim am Berg fuhr, wurde dem Besitzer der Bren­nerei und des Weingutes Sip­pel dann erk­lärt. Dieser war vom dem Gedanken auch ange­tan und erk­lärte sich als Liefer­ant für die Fass­fül­lung bere­it. Ein erster Schritt in Rich­tung Pfälz­er Fasspro­jekt war getan.

Fehlte noch das Fass. Dieses zu bekom­men stellte jedoch kein Prob­lem dar, haben wir doch die bekan­nte Fir­ma Wil­helm Eder, welche sich rund um das The­ma Fäss­er spezial­isiert hat, in Bad Dürkheim ansäs­sig. Angedacht war ein 30l-Fass.

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Ein Blick auf die Heiligtümer der Des­til­lerie Sippel

Der 07.03.2015 als Tag der Mit­gliederver­samm­lung war nun endlich da und nach Beendi­gung der all­ge­meinen For­mal­itäten ließ man die Katze, nein das Whisky­fass, aus dem Sack und stellte es den anwe­senden Per­so­n­en vor. Auf einem Servier­wa­gen rollte man ein 30l-Fass in den Ver­samm­lungsraum here­in. Man kon­nte es in den Gesichtern der Mit­glieder sehen, das Fass beein­druck­te, sog­ar das Vere­insl­o­go war einge­bran­nt. Den anwe­senden Per­so­n­en wur­den die Details erk­lärt, z.B. dass es sich um ein Ex-Oloroso-Fass han­delt, in welchem sich frisch­er Palati­na­tus befind­et und dass es eine tolle Sache wäre, wenn der Vere­in dieses Fass sein Eigen nen­nen dürfte. Als erster pfälzis­ch­er Whisky Vere­in ein Fass mit pfälzis­chem Whisky zu haben, gefiel den Mit­gliedern schein­bar so gut, dass nach erfol­gre­ich­er Abstim­mung sich nun die Whisky Fre­unde Pfalz e. V. im Besitz eines eige­nen Fass­es befind­en, welch­es bei gegebe­nen Anlässen präsen­tiert wer­den wird.

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Der Stolz des Vere­ines, Palati­na­tus in einem Ex-Oloroso-Fass

Bedanken möcht­en wir uns bei der Fir­ma Wil­helm Eder und bei der Des­til­lerie Thomas Sip­pel, die uns zeit­nah das Fass und den Whisky bere­it­stellen kon­nte. Auch kön­nen wir Thomas Sip­pel als neues Mit­glied im Vere­in her­zlich Willkom­men heißen.