Archiv des Autors: Bernhard Langknecht

Robert Burns Night der Whisky Freunde Pfalz 2026 — Rückblick

Am 31. Jan­u­ar 2026 ver­anstal­teten die Whisky Fre­unde Pfalz das fün­fte Robert Burns Din­ner – eine Hom­mage an den berühmten schot­tis­chen Dichter Robert Burns. Die Ver­anstal­tung war mit 50 Gästen nicht voll ausverkauft, aber das bot der Stim­mung keinen Abbruch.

Auch dieses Mal war es ein toller Abend mit schot­tis­ch­er Kul­tur, schot­tis­ch­er Musik, schot­tis­ch­er Kuli­narik und natür­lich schot­tis­chem Whisky.

Ein Abend voller Tra­di­tion und Genuss. Emp­fan­gen wur­den die Gäste bere­its im Hof des Sänger­heimes des MGV Böhl im Feuer­schein mit einem Welcomedrink.

Hier ist das Grun­drezept für einen Drink a 150ml:

  • 6 cl Scotch Whisky
  • 4 cl Zitronensaft
  • 6 cl heißes Wasser
  • 1 cl Waldhonig
  • 1 Zitro­nen­scheibe
  • 1 Ster­na­nis
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Stän­gel Rosmarin

Die Feier­lichkeit­en began­nen um 19 Uhr mit dem feier­lichen Einzug des Dudel­sack­spiel­ers und Zer­e­monien­meis­ter Peter MacKen­zie, der zusam­men mit Dieter die Gäste her­zlich begrüßte.

Das Burns Din­ner nach ein­er fes­ten Ord­nung, bzw. Rei­hen­folge abge­hal­ten, bein­hal­tetet folgendes:

Cock-a-Leekie Soup“ – eine herzhafte Lauch-Hühnersuppe

Hag­gis-Zer­e­monie“ – Küchenchef Char­lie präsen­tierte den Hag­gis feier­lich, begleit­et von Pipe Major Peter, der die berühmte “Address to a Hag­gis” von Robert Burns vortrug

Hag­gis, Neeps and Tat­ties“ – das tra­di­tionelle Haupt­gericht aus Hag­gis, Steck­rüben und Kartoffeln

Cranachan“ – ein klas­sis­ches schot­tis­ches Dessert mit Hafer­flock­en, Sahne, Honig und Whisky

Zum Anschnitt des Hag­gis wurde das Gedicht „Adress to a Hag­gis“ von Robert Burns vorgelesen:

Fair fa’ your hon­est, son­sie face, Great Chief­tain o’ the Puddin-race!
Aboon them a’ ye tak your place, Painch, tripe, or thairm:
Weel are ye wordy of a grace As lang ‘s my arm.

The groan­ing trencher there ye fill, Your hur­dies like a dis­tant hill,
Your pin wad help to mend a mill In time o’ need,
While thro’ your pores the dews dis­til Like amber bead.

His knife see Rus­tic-labour dight, An’ cut ye up wi’ ready slight,
Trench­ing your gush­ing entrails bright, Like onie ditch;
And then, O what a glo­ri­ous sight, Warm-reekin, rich!

Then, horn for horn, they stretch an’ strive: Deil tak the hind­most, on they drive,
Till a’ their weel-swall’d kytes believe Are bent like drums;
Then auld Guid­man, maist like to rive, Bethankit hums.

Is there that owre his French ragout, Or olio that wad staw a sow,
Or fric­as­see wad mak her spew Wi’ per­fect sconner,
Looks down wi’ sneer­ing, scorn­fu’ view On sic a dinner?

Poor dev­il! see him owre his trash,As feck­less as a wither’d rash,
His spin­dle shank a guid whip-lash, His nieve a nit;
Thro’ blu­idy flood or field to dash, O how unfit!

But mark the Rus­tic, hag­gis-fed, The trem­bling earth resounds his tread,
Clap in his walie nieve a blade, He’ll make it whissle;
An’ legs, an’ arms, an’ heads will sned,Like taps o’ thrissle.

Ye Pow’rs wha mak mankind your care, And dish them out their bill o’ fare,
Auld Scot­land wants nae skink­ing ware That jaups in luggies;
But, if ye wish her grate­fu’ prayer,
Gie her a Hag­gis!

Zum Abschluss des Menüs erhoben alle Gäste ihre Gläs­er und gedacht­en gemein­sam mit überkreuzten Armen den ver­stor­be­nen Fre­un­den mit dem Lied “Auld Lang Syne”.

Zu trinken gab es Kilken­ny oder frisch gezapften Guin­ness vom Fass.

Auch an die Ver­fechter der pfälzis­chen Getränke wurde gedacht und Wein und Schor­le unter die Leute gebracht.

Wer wollte kon­nten sich an der umfan­gre­ichen Whisky­bar – mit über 70 sich im Auss­chank befind­lichen Sorten — erfreuen.

Später nach dem Nachtisch über­nahm Ben Eadair die Bühne und sang und spielte Gitarre.

Es war eine her­zliche fre­und­schaftliche Stim­mung und so gemütlich das man­sche Gäste direkt eingeschlafen sind.

Bericht Bern­hard Langknecht, Bilder Chris­t­ian Schellenberger

Segeln in Schottland – unn wie die WFPler die Inseln gerockt hann

Viel Spaß beim Lesen dieses Gast­beitrages über einen pri­vat organ­isierten Segeltörn aus dem Kreis unser­er Mit­glieder — Whisky Fre­unde on Tour

Erschder Dag – Sa 3/5

Am Sam­schde­mor­ga hann sich pünk­tlich in Böhl uff de Kirchen­stroß die WFPler mit bester Laune ver­sam­melt. Die Kof­fer war gepackt, die Stim­mung: lock­er, wie’s halt bei uns so is. Zur Feier vom Dag gab’s gle­ich emol den erschde Dram. Muss ja.

Am Flug­platz sin dann noch drei von uns dazugekomme – unn weil man sich so lang net gseh hat, gab’s halt gle­ich den zwei­de Dram. Is doch Ehren­sach. Nach’m Kof­fer­abgebbe kam die Erleuch­tung: im Flach­mann war noch Whisky! Ohje… Des Zeug darf ja net ins Handgepäck. Also: weg damit – der dritte Dram is grad noch so nei ganga.

Dann die erschte Hiob­s­botschaft: Gatewech­sel. “Lauf mol schön quer durchn Ter­mi­nal!” – war aber halb so wild. Im Duty Free gab’s dann Diskus­sions­be­darf: “Was is’n jet­zt eigentlich Fassstärke?” – Also: pro­biere! Zweimal. Sicher­heit­shal­ber. Der Flug war an sich ruhig, nur beim Lan­den hat’s bis­sel geruck­elt. Aber nix, was uns uffg’rescht hätt. Und was wartet in Glas­gow? Sonne! Wolken­los! Net schlecht für Schot­t­land. Gepäck geschnappt, WFP durchgezählt, ab in de Bus. In der Stadt dann die let­zte WFP-Gruppe getrof­fen – wo son­scht? Vorm Pub, logo. Dann zu Fuß zum Hotel – zum Aufwärme sozusage. Nach’m Check-in: Umtrunk unn Geburt­stags­gruß an de Daheimgebliebene.

Dann uffgeteilt in Grüp­pche: Kathe­drale, Nekro­pole, Imbiss­bude. Am End wieder im Pub – unn im „Pot Still“. Kaum Whisky da… eieiei. Die Kred­itkartabrech­nung wird uns noch ver­rate, wie guut der Owend war…

Zwedder Dag – So 4/5

Nach’m „Full Scot­tish Break­fast“ (des macht satt bis abends!) gings mit so ’nem 20er-Bus Rich­tung Oban. In Tyn­drum kurzi Pause. Wahrschein­lich war der Bus e bis­sel über­lade – in de Kurve hat er geschrubbt wie nix Gutes. Im Bus: Zeit für e Dram oder zwei – unn babbele natür­lich. In Oban dann Auss­chau nach der „Fly­ing Dutch­man“… die lag net am Steg, also: Schlauch­boot­fahren! Erst nur’s Gepäck drauf, dann wir. So lang war genug Zeit, die Stadt zu erkunde: Craig Tow­er, Burg­er­bude, Kirchen, Tesco unn natür­lich die Oban Dis­tillery. Klein­er Absack­er im „Oban Inn“.

Am Owend dann per Din­gi in Kle­in­grupp aufs Schiff. Kajüte bezoge, Aben­desse (Chili von Carne – ging gut nei), Crew ken­nen­gel­ernt: Skip­per Aris, Jeanne die Köchin (ganz wichtig!) unn de Lenny. Dann raus in Sound of Mull – Anker set­ze, Whisky nei. So lässt sich’s lebbe.

Dritter Dag – Mo 5/5

Früh­stück um halb neune – reich­lich, wie immer. Segel hissen war net – zu wenig Wind. Also: Motor Rich­tung Rum. Unter­wegs: Minkwale (oder doch Winkwale?), Robben, Land­schaft, schööön.

Eigentlich woll­ten wir Puffins gugge – also nach Can­na. Puffins gab’s lei­der nur gaaaanz weit weg auf’m Wass­er. Aber: Kühe, Schafe, alte Häuser, ein Leucht­turm. Immer­hin. Mit­tag: Wraps unn Salat. Leck­er. Danach Whisky-Ver­gle­ich – is klar.

Vierter Dag – Di 6/5

Segeln nach Rum. Wind: wieder mau. Fast wie Stehn. Mit­tag gab’s Hüh­n­er­salat, Tomaten­supp. Am Nach­mit­tag dann Landgang – gar net so ein­fach, weil wir am Kai a weng weit weg warn.

Zu seh’n gab’s: ver­fal­l­enes Schloss, Camp­ing­platz, Dor­fladen – von allem genau eins. Aber drei Bier – des langt grad so. Abends: Pulled Pork Burg­er mit grünem Spargel – uffm Schiff. Danach: frische Flasche Whisky uff.

Fünfter Dag – Mi 7/5

Rich­tung Mal­laig, Wass­er bunkere. Während die Tanks voll lief’n: Stadt gugge. Just in dem Moment kam der Jaco­bite Express (Hog­warts-Feel­ing!).

Dann Kurs auf Inver­ie. Segelver­such: Wind wieder mau. Also Diesel. Mach nix

Landgang zur Brauerei – kleine Kost­probe – unn dann Hirschsuche. Erst nix, später doch welche ent­deckt. Essen im einzig­ste Restau­rant der Hal­binsel: guut! Danach ufm Schiff Gitarre aus­packe, singe – schee wars.

Sechster Dag – Do 8/5

Endlich Wind! Endlich richtig Segle! Sog­ar a weng „schaffe“ dabei. Mit­tag: Focac­cia mit Black Pud­ding, dazu Brokkoli-Supp mit Blue Stil­ton. Dann kam des beste Manöver: Segel runter, Anker raus bei (fast) voller Fahrt – hat gklappt.

Abends: Schweine­lend­che mit Hag­g­is­fül­lung – im Speck­man­tel! Grill­gemüs, Kartof­fel­brei, Meringe mit Him­beer­creme. Danach: Strand­tour per Schlauch­boot – Holz sam­mele, Lager­feuer, Midges, Whisky – unn viel zu schnell wieder zurück.

Siebter Dag – Fr 9/5

Schönes Früh­stück bei Sonne – Zick­za­ck-Segel-Tour nach Tober­mory. Viel Wen­den, weil der Wind halt net so wollte. An Land: Des­til­lerieführung (Tober­mory 12, Ledaig 10) – leck­er! Spazier­gang zum Wasser­fall, oder Bär­lauch pflücke, oder halt: Pub.

Abends ins Mac­gochans essen – dann Whisky-Tast­ing mit Michele. Woher ken­nt die unsern Robert? Weiß des sei Fraa? Vier Whiskys – alle pro­biert. Danach Anek­dotewech­sel und lange noch gebabbelt.

Achter Dag – Sa 10/5

Frei­willig“ Not­fal­lübung mit der Küstenwache. Deren Boot besichtigt (die Kam­era – der Hit!), dann Abschlep­pübung, Ret­tungssim­u­la­tion – alles bei voller Fahrt. Cool war’s!

Mit­tag: Kür­bis­supp, Brown­ies. Rück­fahrt nach Oban. Abends: Scot­tish Beef Stew, Cous­cous mit Bär­lauch. Dann Abschieds­feier – unn wieder: Dram um Dram um Dram… War’s spät? Oder schon früh?

Neunter Dag – So 11/5

Abschied von Crew unn Kol­le­gen – Bus nach Glas­gow. Im Hotel: Warten bei Bier bis Zim­mer frei sin. Nochmal Stadt erkunde, dusche, biss­chen chillen. Abends: let­zter gemein­samer Umtrunk.

Zehnder Dag – Mo 12/5

Heim­reise. Früh­stück, Bus, Flughafen, Fliegerei, Frank­furt, Taxi, unn endlich: Böhl.
Soo schee wars! Unn die Flaschl Whisky sin jet­zt a weng leer­er… aber die Erin­nere bleibt.

Rum

Noch e paar schäne Bilder:

Reisebericht vierer Whiskyfreunde

Wir vier sind Clau­dia, Nicole, Tobias und der Autor dieses Bericht­es, Bernhard.

Tag 1
2. September
Anreise

Wir tre­f­fen uns zur Abfahrt pünk­tlich 3 Uhr 45 in Böhl – mit­ten in der Nacht. Angekom­men am Flughafen sind wir um kurz vor 5. Auf zum Check-in und zur Gepäck­auf­gabe ab 5 Uhr. Der Automat ist lei­der kaputt also anstellen, nur gut, dass um diese Zeit so wenig los ist. Nicole hat vergesse­nen Whisky im Handgepäck gefun­den, daher müssen ihn die Damen schnell aus­trinken – sie haben keine Wahl. Es fol­gt das Board­ing um 9 Uhr 45 und der Start ist – fast – pünk­tlich. Vom Flug­platz aus sieht man schon den Sonnenaufgang.

Die Lan­dung erfol­gt 8 Uhr 35 in Ams­ter­dam. Hier kann man im Duty-free Tulpen kaufen.

Wir haben fast 3 Stun­den Aufen­thalt also ab ins Pub. Mein erster Ver­such ein Self­ie zu machen, geht solala aus.

Aber während der Reise wer­den wir dahinge­hend von Nicole einen Kurs „Self­ies-für-Dum­mies“ bekom­men. Gate suchen, Board­ing ab 11 Uhr 30, Start kurz nach 12 – man ken­nt das ja. Im Flugzeug nehmen wir einen kleinen Dram zu uns – man ken­nt uns ja.

Die Ankun­ft ist nach 12 Uhr 25 Ort­szeit, Flugzeit also 1 h 25 min jeden­falls unge­fähr. Ankun­ft in Schot­t­land, es reg­net leicht – wie ungewöhn­lich. Wir laufen ca. einen Kilo­me­ter vom Flughafen zum Bahn­hof – der Wan­derurlaub hat begonnen. Am Bahn­hof, während wir auf den Zug warteten, nah­men wir einen Dram zu uns. Der Zug ist ziem­lich voll, aber es sind auch nur 4 Sta­tio­nen bis Elgin.

In Elgin geht es durch den Regen ca. 1 Km vom Bahn­hof zum Bus­bahn­hof – hey es ist ein Wan­derurlaub und mit Müll­beuteln sind die Kof­fer qua­si regen­dicht. Während des Wartens auf den Bus, geht es noch kurz in den Tesco. Mit dem Bus fahren wir dann zum Mill­house-Hotel. Eincheck­en, aus­ruhen, frisch machen, essen. Nach dem Essen und dem Diges­tif geht es früh ins Bett.

Tag 2
3. September
1. Etappe: Von Buckie bis Fochabers – ca.18km, 60m hoch, 40m runter

Mor­gens geht es früh raus. Full Sco­tisch Break­fast – man ken­nt das ja. Kleines Prob­lem mit der Kred­itkarte, Reise­büro küm­mert sich schnell drum – danke dafür. Mit dem Bus zum Start­punkt in Buckie.

Das Wet­ter ist toll und wir fol­gen dem Weg am Meer ent­lang sehen dabei viele, viele Robben.

Weit­er geht die Wanderung

Kleine Whiskystopps und viele Foto­stopps auf dem Weg nach Spey Bay (Dol­phin Cen­ter) dort wird gepick­nickt mit 2PS. Näch­ster Selfieversuch.

Auf ein­er Brücke haben wir ein nettes Gespräch mit net­ten Ein­heimis­chen. Dann weit­er mit kleinen Whiskystopps. Clau­dia stre­ichelt einem dick­en Mann den Bauch als es zu reg­nen beginnt.

Zumin­d­est wird der Regen dadurch nicht stärk­er. Erre­ichen unser Tage­se­tap­pen­ziel, das Red Lion Hotel. Essen um 19 Uhr im Gor­don Arms Hotel – eine Erfahrung, die man nicht machen muss, und der Beweis das es auch im viel­gelobten Schot­t­land mis­er­able Köche gibt. Danach noch ein Her­rengedeck — auch für die Damen — in unserem Hotel.

Tag 3
4. September
2. Etappe: Von Fochabers bis Craigellachie – ca. 22 km, 420m hoch, 370m runter

Wir starten im Regen, das tut unser­er Laune keinen Abbruch

Lei­der sieht man im Regen und Nebel nicht so viel von der Landschaft

Aber dafür sehr schöne Far­ben­spiele der Natur und unzäh­lige Spin­nen­net­zte mit Tautropfen. Der Weg führt vor­bei an Wei­den mit vie­len Kühen.

Wir nutzen eine Sche­une für eine Whiskypause

Laufen viel durch Wald, sehen viele schöne alte Bäume

Und unzäh­lige Pilze. Wir machen Pick­nick im Wald als der Regen aufhört. Immer wieder Mal näher Mal weit­er weg von Fluss. Dann sehen wir rote Warn­lichter — dicht vor­bei an ein­er Schießan­lage. Weit­er geht’s vor­bei und über ein paar Brück­en. Kurz­er Stopp im Fid­dich­side Inn. – ein­er Insti­tu­tion in der Spey­side, nur warum weiß keiner.

Dann erre­ichen wir rechtzeit­ig zum Aufriss der Wolken unser Dom­izil für heute, das Craigel­lachie Hotel. Dort essen wir auch, und bestaunen die Whiskybar.

Tag 4
5. September 24
3. Etappe: Von Craigellachie bis Ballindalloch – ca.25 km, 150m hoch, 90m runter

Wir besuchen nach dem Früh­stück die Spey­side Cooper­age. Nach der dor­ti­gen kurzweili­gen und inter­es­san­ten Führung geht es weit­er auf unserem Weg.

Rich­tung Ballindalloch/ Crag­gan­more. Der Weg ist fast eben und wir kom­men direkt an eini­gen Des­til­le­rien vor­bei, lei­der dür­fen wir in keine rein. Entschei­den uns auch gegen einen Besuch bei Aber­lour auf Grund der doch lan­gen Etappe – und weil der Vis­i­tor Cen­ter noch im Umbau befind­lich ist. Bei unseren Whisky­pause sind wir wohl so laut, dass ein Angler sich einen anderen Platz sucht.

Am Bahn­hof ist Clau­dia: „I am just luck­ing“, da staunt das Personal

Die Tem­per­a­turen sind für das Wan­dern ide­al. Am alten Bahn­hof von Ballindal­loch wer­den wir vom Taxi abge­holt und nach Aber­lour gebracht. Über­nach­tung im Aber­lour Hotel, essen im Mash Tun.

Den Absack­er nehmen wir in der Hotelbar

Tag 5
6. September
4. Etappe: Von Ballindalloch bis Grantown-on-Spey — ca.28 km, 450m hoch, 380m runter

Nach dem Früh­stück kommt unser Taxi und bringt uns zur Ballindal­loch Destillerie

Beginn der Führung um 10 Uhr, Dauer ca 1 Stunde inkl. ein­er kleinen Verkostung.

Dann begin­nt die läng­ste Etappe — 27 km und die meis­ten Höhen­meter der Reise. Auf dem Weg kom­men wir durch Wald, Sumpf, Berge, Wald, Wiesen, Berge mit Wald, Wiesen mit Kühen, Wiesen mit Schafen eini­gen Brück­en und noch aller­lei sehenswertem und zwei Bay­ern im Eisen­bah­n­wa­gen, welche uns ein Bier aus­geben, vorbei.

Gegen 19 Uhr 30 erre­ichen wir unser Hotel. Da wir uns heute genug bewegt haben, essen wir auch da. Essen exor­bi­tant gut, danach Absack­er in der Bar im Neben­raum. Sehr gute Range, der Bar­keep­er ist nett und kom­pe­tent. Ich sage zu ihm: „You can make Feierabend.“

Tag 6
7. September
5. Etappe: Von Grantown-on-Spey bis Boat of Garten — ca. 21 km, 150m hoch, 140m runter

Nach dem Früh­stück, sehr gut, es gibt das „World Best“ Por­rige geht es bei Son­nen­schein weit­er Rich­tung Boat of Garten.

Da heute keine Eile beste­ht, machen wir ein paar Pausen auf dem Weg

z.B. im Nethy Bridge ins Kaffee

Weit­er auf den nach Boat of Gar­den machen wir einen kleinen Umweg zum See „Loch Garten“

Erre­icht­en gut gelaunt die Unterkun­ft. Zu Abend haben wir im „Ander­sons“ Piz­za gegessen, die war sehr kreativ und sehr lecker.

Der Spey Whisky auch. Absack­er im „Salon“ unser­er Unterkun­ft im Boatshouse.

Tag 7
8. September
6. Etappe: Von Boat of Garten bis Aviemore ca.10 km, 40m hoch, 50m runter

Nach dem Früh­stück geht es zuerst gemütlich zum Bahnhof

Auf dem Weg dahin sehen wir uns den Com­mu­ni­ty Gar­den an – ein hüb­sch­er klein­er Park mit Blu­men. Eile ist heute ein Fremdwort.

Dann auf nach Aviemore lei­der geht der Whisky langsam zur Neige. Wir sehen schöne Bäume mit außergewöhn­lich großen Zapfen, und plaud­ern ein wenig mit den Anwohn­ern. Der Dampfzug rausch an uns vorbei.

Denn eine Begeg­nung mit dem Deutsch­er Alpen­vere­in Sek­tion Landau …

Über­all trifft man Pälz­er – schreck­lich. Nach dieser Begeg­nung ist der Whisky nun alle. Weit­er geht es durch die Heide.

Wir sehen den Dampfzug noch mehrere Male und 4 Schot­ten, die einen Golf­ball suchen, und Tobias geht vor Clau­dia in die Knie. Nach dem Erre­ichen der Orts­gren­ze, trinken wir in der Cairn­gorm-Brauerei ein Belohnerbier.

Eincheck­en im Hotel Ravenscraig …
Zum Hotel kann ich sagen das es die beste Unterkun­ft der Tour ist. Zim­mer super, Per­son­al nett, Außen­bere­ich und Salon ganz toll, Früh­stück mega. Tour zu Ende brin­gen lei­der hat der Walk sein offizielles Ende nach Neton­more (40km weit­er nach Süden) verlegt.

Fol­gt da evtl. Speyside­walk Teil 2?
Freizeit bis zum Abend. Der Eine, die Andere geht shop­pen. Essen um 19 Uhr im Bal­avoulin, davor der kat­e­gorische Aper­i­tif auf Clau­dias Schor­le- Bank.

Essen sehr gut und den gute Nacht Umtrunk im Salon des Hotels – es wurde doch noch etwas Whisky gefunden

Tag 8
9. September
Ortswechsel

Abreise aus Aviemore nach Inver­ness vorher noch schnell Whiskyvor­rat auf­füllen. Nach dem Früh­stück machen wir uns fer­tig für die Bus­fahrt nach Inver­ness — und ver­ab­schieden uns von der Spey­side für dieses Mal, und von Nicole. Der Bus fährt halb 11, hat etwas Ver­spä­tung. Kom­men um halb 12 in Inver­ness an, 700 Meter bis zum Hotel.

Nach dem Check-in erkun­den wir die Stadt. Wir besuchen den Leakey´s Book­shop, das größte Anti­quar­i­at Schottlands.

Brück­en, Häuser, Fried­hof im Regen. Essen im “Gleis 8” im Hin­ter­grund läuft ein Pub-Quiz – obwohl wir nicht mit­machen, gewin­nen wir fast.

Tag 9
10. September
Sightseeing in Inverness

Nach kurzem Besuch im ältesten Haus besuchen wir die “Untier”-Brennerei

Danach die Ness-Islands und den Botanis­chen Garten

Abends essen wir im Secret Gar­den ein­er Brauerei. Im Hotel noch die Reste, welche wir nicht mit­nehmen kön­nen, vernichten.

Tag 10
11. September
Heimreise

Nach gemütlichem Früh­stück, und dem Check-out, geht’s zur Bushal­testelle. Nach 40 min erre­ichen wir den Flughafen.

Lei­der hat der erste Flug nach Ams­ter­dam über eine Stunde Ver­spä­tung, dafür durfte man ins Cock­pit, da haben wir die Chance genutzt.

Lei­der ver­spätet sich der Anschlussflug, noch mehr Ver­spä­tung, so dass wir — ent­nervt — erst nach 23 Uhr 30 in Frank­furt gelandet sind. Zum drit­ten Mal am Tag warten wir dann auf unser Gepäck. Aber das Taxi wartet schon auf uns. Heimwärts set­zen wir erst Tobias ab, dann wer­den Clau­dia und ich nach Böhl gebracht. Let­ztlich — nach dem Absack­er um halb zwei ins Bett.

Ende

Zu Schluss ein paar Impressionen

Whiskywanderung von Lambrecht nach Neustadt

Am 21.09.2024 trafen sich sieben Whiskyfre­unde zu ein­er Whisky­wan­derung. Start der Tour war der Bahn­hof in Lam­brecht, Tre­ff­punkt war 10:45 Uhr, um kurz nach 11 waren auch alle da. Die Route führte über drei Hüt­ten und sieben Whiskypausen.

Vor ab ein Wort zum Wet­ter, Ide­al zu Wan­dern. Start war wie gesagt in Lam­brecht am Bahn­hof. Von da aus ging es den Berg hoch zum ersten Halt beim Grillplatz „Vodenseng“.

Dort wur­den die Whiskys des Tages vorgestellt – und der erste Dram konsumiert.

Dann kamen die ersten Höhen­meter. Am „Stein des Gle­ichgewichts“ gab es ein kurzes Pick­nick und Dram Nr. 2.

Weit­er ging der Weg zum Naturfre­un­de­haus „Hei­den­brun­ner­tal“, wo wir eine kleine Schor­lepause machten.

Die Dame in der Gruppe wollte das näch­ste Stück lieber reiten.

Nach ein paar weit­eren Metern mit Stei­gung sam­melten wir uns bei der „kleine Ebene“ und stärk­ten uns für den Weg zur Heller­hütte, wo wir Mit­tag machten.

Dann wurde es Zeit für den Rück­weg. Näch­ste kurze Rast an den Woog­wiesen im Finstertal.

Am Kaltenbrun­ner Naturfre­unde Haus sind wir nur vor­beige­laufen. Weit­er ging es durch den Weg direkt am Kaltenbrun­ner­tal­bach ent­lang, über ein paar Brück­en zur Königsmühle.

Dann fol­gten die let­zten Höhen­meter hin­auf und vor­bei am Herz-Jesu Kloster. Wir macht­en noch eine let­zte kleine Whisky­pause vor dem Abstieg zum Bahnhof.

Am Bahn­hof tren­nte sich die Wege der Wan­der­er wieder. Während wir auf den Zug gewartet haben, war noch Zeit für einen aller­let­zten Dram.

Slainte bis zum näch­sten Mal

Noch ein Paar Bilder der Wanderung

Whiskywanderung zum Whiskytasting bei Thomas Sippel

Am 18.05.2024 trafen sich die Whiskyfre­unde zu ein­er Whiskywanderung.

Dieses Mal neu: Die Route führte zu einem Whisky­tast­ing, aber dazu später mehr.

Start der Tour war der Bahn­hof in Bad Dürkheim, von da aus ging es zur Michaeliskapelle, wo wir eine kleine Pause gemacht haben, und einen guten Blick über Bad Dürkheim hatten

- oder vielmehr gehabt hät­ten, wenn es etwas son­niger gewe­sen wäre.

Alles in allem hat­ten wir Glück mit dem Wet­ter, da es vor­mit­tags kaum bis gar nicht gereg­net hat.

Näch­ste Pause, und diese reichte aus für eine

beim Schubkarch­stand 37.

Danach ging es weit­er zum Stammhaus­restau­rant Holz-Weiss­brodt in Weisen­heim am Berg, wo wir zu Mit­tag aßen, um etwas Sub­stanz für die noch kom­mende Auf­gabe zu Schaffen.

Nach dem Mit­tagessen holte uns Thomas Sip­pel ab und führte uns zum Lager des Holz-Weiss­brodt Atri­ums, wo einige der Fäss­er der Des­til­lerie Sip­pel lagern.

Nach dem uns kurz die Räum­lichkeit­en gezeigt und erk­lärt wur­den, zog Thomas für uns eine Probe eines sein­er Schaffungen.

Nach­dem wir uns mit dem Dram in der Hand noch etwas umgeschaut hat­ten, ging es dann dem Tagesziel entgegen.

Der Weg durch die Stadt war nicht lang und wir hat­te Sonnenschein.

Nach dann ins­ge­samt 233 Höhen­meter und knap­pen 9 Kilo­me­tern Strecke, erre­icht­en wir die Brennstätte.

Zuerst gab es einen Dram zur Begrüßung, während uns die Des­til­lerie gezeigt wurde.

Dann gab es einen Dram dafür das jed­er Men­sch etwas in der Hand hat, wenn man den Whiskykeller besichtigt. Da nicht genug Platz im Keller für alle war, beka­men diejeni­gen die nicht mithinein kon­nten einen Dram zum Trost.

Danach wur­den die Grup­pen getauscht. 😉

Weil das Ganze – sehr inter­es­sante Gerede – durstig macht, haben wir nach der Keller­führung mit dem eigentlichen Tast­ing angefangen.

Während der Näch­sten Stun­den unter­hielt uns Thomas mit Wis­sen, und Anek­doten rund um seinen Whisky und wir tranken uns durch seine Whiskyauswahl.

Eine Auswahl des PALATINATUS SINGLE MALT WHISKY sei hier aufgeführt:

  • GEWÜRZTRAMINER CASK
  • GERMAN OAK
  • WHISKY RUBY PORT
  • MADEIRA CASK
  • MUSKATELLER CASK
  • RIESLING CASK
  • PALATINATUS HEILIGABEND 2023

Wer wollte durfte nach dem Testen auch kaufen was ihm schmeck­te. So kon­nten wir den Abend in gesel­liger Runde ausklin­gen lassen.

Ein paar Impres­sio­nen zum Schluss:

Hier noch ein wenig Werbung: