Der erste Pfälzische Whisky Verein mit einem eigenem Pfälzer Whiskyfass!

Im Dezem­ber des ver­gan­genen Jahres präsen­tierte die pfälzis­che Des­til­lerie Thomas Sip­pel ihren ersten eige­nen Whisky, sein Name Palati­na­tus. Dieser wurde aus Pfälz­er Ger­sten­malz des­til­liert, welch­es teil­weise aus Caramel- und Rauch­malz bestand, und in ein­er der bekan­ntesten Mälz­ereien in Bam­berg gemälzt wurde. Die Lagerung erfol­gte auf edlen Pfälz­er Rotwein- und anschließend auf Portwe­in­fässern. Das frische „New Make“ lagert dabei in den ersten zwei Jahren in Pfälz­er Eichen­holzfässern. Das „Fin­ish“ erfol­gte auf frisch entleerten Portwe­in­fässern. Die Gesamt­lagerzeit betrug 3,5 Jahre.

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Das Logo der Des­til­lerie Thomas Sippel

Einige der Mit­glieder, auch aus dem Kreise der Vor­stand­schaft, waren bei der Vorstel­lung dabei und kon­nten sich schon damals erste geschmack­liche Ein­drücke holen. Dies muss ihnen nach­haltig in Erin­nerung geblieben sein, denn zur darauf fol­gen­den Mit­gliederver­samm­lung im neuen Jahr 2015, reifte der Gedanke, dass man Pfälz­er Whisky mit einem Pfälz­er Whiskyvere­in verbinden kön­nte. Die Vorstel­lung im Kopf war ein­fach, die Durch­führung gestal­tete sich schon schwieriger, denn man wollte an der Ver­samm­lung nicht nur eine Idee vorstellen, son­dern gle­ich das fer­tige Pro­jekt, also Fass mit Inhalt. Um dieses Pro­jekt nun schnell­st­möglich in die Tat umzuset­zen, rief die Vor­stand­schaft spon­tan ein Pro­jek­t­team zusam­men, welch­es sich den vor­liegen­den Auf­gaben annahm. Zunächst musste mit der Des­til­lerie Sip­pel gesprochen wer­den und die Rah­menbe­din­gun­gen abgesteckt wer­den. Hierzu machte sich das Pro­jek­t­team zu einem Besuch der Des­til­lerie Sip­pel in Weisen­heim am Berg auf.

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Fünf von sechs Per­so­n­en des Teams „Pro­jekt Pfälz­er Whisky­fass“, die sech­ste war der Fotograf

Dort wurde man recht her­zlich vom Eigen­tümer, Thomas Sip­pel, emp­fan­gen und bekam auch gle­ich noch eine kleine Führung durch seine Bren­nerei mit ein­er kleinen Geschmack­sprobe seines New Make, des Palatinatus.

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Hier entste­ht der Palatinatus

Das man nicht nur aus Spaß nach Weisen­heim am Berg fuhr, wurde dem Besitzer der Bren­nerei und des Weingutes Sip­pel dann erk­lärt. Dieser war vom dem Gedanken auch ange­tan und erk­lärte sich als Liefer­ant für die Fass­fül­lung bere­it. Ein erster Schritt in Rich­tung Pfälz­er Fasspro­jekt war getan.

Fehlte noch das Fass. Dieses zu bekom­men stellte jedoch kein Prob­lem dar, haben wir doch die bekan­nte Fir­ma Wil­helm Eder, welche sich rund um das The­ma Fäss­er spezial­isiert hat, in Bad Dürkheim ansäs­sig. Angedacht war ein 30l-Fass.

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Ein Blick auf die Heiligtümer der Des­til­lerie Sippel

Der 07.03.2015 als Tag der Mit­gliederver­samm­lung war nun endlich da und nach Beendi­gung der all­ge­meinen For­mal­itäten ließ man die Katze, nein das Whisky­fass, aus dem Sack und stellte es den anwe­senden Per­so­n­en vor. Auf einem Servier­wa­gen rollte man ein 30l-Fass in den Ver­samm­lungsraum here­in. Man kon­nte es in den Gesichtern der Mit­glieder sehen, das Fass beein­druck­te, sog­ar das Vere­insl­o­go war einge­bran­nt. Den anwe­senden Per­so­n­en wur­den die Details erk­lärt, z.B. dass es sich um ein Ex-Oloroso-Fass han­delt, in welchem sich frisch­er Palati­na­tus befind­et und dass es eine tolle Sache wäre, wenn der Vere­in dieses Fass sein Eigen nen­nen dürfte. Als erster pfälzis­ch­er Whisky Vere­in ein Fass mit pfälzis­chem Whisky zu haben, gefiel den Mit­gliedern schein­bar so gut, dass nach erfol­gre­ich­er Abstim­mung sich nun die Whisky Fre­unde Pfalz e. V. im Besitz eines eige­nen Fass­es befind­en, welch­es bei gegebe­nen Anlässen präsen­tiert wer­den wird.

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Der Stolz des Vere­ines, Palati­na­tus in einem Ex-Oloroso-Fass

Bedanken möcht­en wir uns bei der Fir­ma Wil­helm Eder und bei der Des­til­lerie Thomas Sip­pel, die uns zeit­nah das Fass und den Whisky bere­it­stellen kon­nte. Auch kön­nen wir Thomas Sip­pel als neues Mit­glied im Vere­in her­zlich Willkom­men heißen.

 

 

 

Whisky-Spring 2015

Langsam neigt sich ein tolles Whisky-Woch­enende seinen Ende. In diesem Jahr fand zum ersten mal in Schwet­zin­gen mit der Whisky-Spring eine Whiskymesse im Schwet­zinger Schloss statt.

Das war schon eine tolle Loca­tion, die sich die Ver­anstal­ter der Whisky-Spring aus­ge­sucht hatten.

Die Location, das Schwetzinger Schloss

Die Loca­tion, das Schwet­zinger Schloss

Und wir die Whisky Fre­unde Pfalz waren natür­lich mit dabei. Mit über 20 Per­so­n­en waren wir an diesem Woch­enende bei diesem tollen Event dabei. Am Sam­stag traf sich pünk­tlich zum Messe­be­ginn um 12 Uhr die größte Gruppe mit 19 Per­so­n­en in Schwet­zin­gen. Man kann schon sagen, dass wir als Gruppe etwas aufge­fall­en sind. Denn wir wur­den von eini­gen Ausstellern ange­sprochen, ob denn der ganze Vere­in auf der Messe wäre.

Im Schlossgarten vor dem Einlass zur Whisky-Spring

Im Schloss­garten vor dem Ein­lass zur Whisky-Spring

Nach der Begrüßung durch einen Piper am Ein­gang zum Schloss, ging es zu den ver­schiede­nen Ausstellern. Das Glas der Whisky-Spring musste das ein oder andere mal gefüllt wer­den, denn die Auswahl war riesig.

Das Glas der Whisky-Spring

Das Glas der Whisky-Spring

Nach einen tollen Sam­stag Nach­mit­tag auf der Messe ging es dann zum Abschluss noch in das Schwet­zinger Brauhaus, um die Ein­drücke der Messe nochmal in Ruhe bei einem haus­ge­braut­en Bier und frisch gestärkt revue passieren zu lassen.

Aber auch am Son­ntag waren wir noch mit eini­gen unser­er Mit­glieder vertreten. Allen voran unser Sec­re­tary (Schrift­führer) Uwe Lehnen, der sich zum Mas­terblender aus­bilden ließ und offen­sichtlich mit seinem Ergeb­nis sehr zufrieden war.

Uwes Elixir

Uwes Elixir

Hier noch ein Beitrag im mor­gen­web mit Video.

Whisky-Wanderung vom 7. Februar 2015

Bei strahlen­dem Son­nen­schein trafen wir uns am Sam­stag um 15 Uhr in Iggel­heim zum Start für das erste Vere­in­sev­ent in diesem Jahr. Über 30 Teil­nehmer schnürten die Wan­der­schuhe und macht­en sich auf die Sock­en, geführt von unserem Vor­sitzen­den Dieter.

Die Route führte gemütlich durch den Iggel­heimer Gemein­de­wald. Als Marschverpfle­gung wur­den wir mit hochkaräti­gen Whiskys versorgt:

- Glen­dronach 15 Jahre Revival

- Knockan­do Slow Matured 18 Jahre

- Bun­na­hab­hain 18 Jahre.

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Pünk­tlich zum Son­nenun­ter­gang erre­icht­en wir die Wirtschaft „Zum sin­gen­den Wirt“ in Iggel­heim. Dort erwartete uns für die Mühe der Wan­derung ein wun­der­bares Pfälz­er Büf­fet, mit Liebe angerichtet und genial lecker.

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Zum Abschluß des Essens wur­den wir mit zwei her­vor­ra­gen­den Whisky’s ver­wöh­nt: Einem Bruich­lad­dich Fino (Sher­ry Edi­tion, Serie 2), gespendet von Hart­mut und einem Tomatin 25 Jahre.

Glück­lich und zufrieden saßen wir noch lange im „Sin­gen­den Wirt“ und schwebten in Gedanken schon ein­mal zum näch­sten Vere­in­sev­ent, dem Besuch der Whisky-Spring in Schwet­zin­gen am 21/22. Februar.

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Ausflug zur Kyrburg in Kirn

Am Son­ntag den 12.10.2014 unter­nah­men ein Großteil unser­er Mit­glieder und auch einige Fre­unde einen gemein­samen Tage­saus­flug zur Kyr­burg.

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Unsere Reiseg­ruppe

Los ging es in Böhl, wo der Bus die Ersten auf­nahm, dann weit­er nach Schif­fer­stadt und als let­zte Sta­tion Frankenthal.

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Let­zter Zwis­chen­stopp in Franken­thal auf dem Weg zur Kyrburg

Von da ab ging es auf die Auto­bahn in Rich­tung Kirn. Damit wir uns auch etwas auf das Tagesziel ein­stim­men kon­nten, wur­den im Bus schon die ersten Drams zu sich genom­men. Als Wegzehrung hat­ten wir den Glen­far­clas Her­itage, den Arran Orig­i­nal, den Laphroaig 10 und den Caol Ila 12 dabei.

Als die Burg erre­icht wurde, empf­ing uns Horst Kroll mit einem Long­drink der aus John­ny Walk­er und Gin­ger Ale bestand, der übri­gens sehr leck­er war, und erk­lärte uns kurz den zeitlichen Ablauf des Tages.

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Begrüßung auf der Kyrburg

Daraufhin spielte uns ein Piper mehrere Lieder vor und am Ende führte er dann den Ein­marsch in die Gast­stätte an, wo auf uns ein Dreigänge­menü wartete.

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Leck­er war’s

Nach­dem sämtliche Mägen gefüllt und manche ihren oblig­a­torischen Espres­so zu sich genom­men hat­ten, durften wir endlich hin­unter in den heili­gen Whiskykeller zum Tasting.

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Ein­fach umwerfend

Dem­jeni­gen, der die Kyr­burg zum ersten Mal besuchte, ver­schlug es garantiert die Sprache beim Anblick der vie­len Flaschen. Da war ein Regal nur mit Ard­begs, da eines nur mit Glen­moran­g­ies, hier eine Ecke nur mit Glen­dronachs, eine ganze Rei­he Macallans kon­nte man antr­e­f­fen, ange­fan­gen bei 1967. Unter der Decke hing, so lang der Keller war, ein langes Board nur mit Glen­far­clas. Nach Auskun­ft von Horst Kroll, sind es an die 4000 Flaschen, die alle irgend­wann getrunk­en wer­den kön­nen, z. B. auch bei einem Rar­itä­ten­tast­ing. Zum Ein­stieg des Tast­ings gab es eine Rep­li­ka des Whiskys aus der Shack­le­ton Expe­di­tion, den man in der Ark­tis fand. Danach kamen die sechs geplanten Whiskys dran, die von einem Vor­trag von Horst Kroll begleit­et wur­den. Fol­gende Malts durften wir an diesem Nach­mit­tag genießen:

  • Arran Sin­gle Cask 1996
  • Roy­al Brack­la Batch 1 4th fill
  • Bun­na­hab­hain Eirigh Na Greine
  • Long­morn 21y Old Malt Cask
  • High­land Park Origins
  • Octo­more 6.2.
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Eine tolle Auswahl

Im Anschluss an das Tast­ing wur­den wir noch mit Live­musik unter­hal­ten. Wie kann es anders sein, natür­lich mit irischen und schot­tis­chen Liedern. Auch das berühmte Loch Lomond war dabei. Alle hat­ten kräftig mit­ge­sun­gen und die Stim­mung war großartig.

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Super Stim­mung

Als Abschluss des Tages beka­men wir noch eine richtig leckere und gut gewürzte Gulaschsuppe serviert. Jed­er kon­nte davon so viel nehmen, wie er wollte.

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Ein her­rlich­er Tag geht zu Ende

Doch lei­der ging auch dieser her­rliche Nach­mit­tag viel zu schnell zu Ende. Um 19.00 Uhr hieß es dann wieder ab nach Hause, doch so Manch­er ging nicht ohne noch einen Whisky zu erwerben.

Sláinte mhath, ihr da draußen.